Zu den glücklichsten Augenblicken, die ein Menschenherz erleben kann, gehört der Moment, in dem man in sein Land zurückkehrt.
(Riguberta Ménchu, guatemaltekische Menschenrechtsaktivistin)
Bis heute kommen die meisten Rohstoffe und Ressourcen für eine Vielzahl an Produkten, die in den Ländern des Nordens konsumiert werden überwiegend aus den Ländern des Südens. Von der Weiterverarbeitung und Wertschöpfung profitieren die Industrienationen. Wo hat diese aktuelle globale "Arbeitsteilung" ihren Ursprung? Was hat das mit den Flucht- und den aktuellen Migrationsströmen zu tun, die wir weltweit beobachten können?

Mit einem Zoom auf die Flüchtlingsbewegungen in Mittelamerika wollen wir diesen Fragen in einem interaktiven Workshop nachgehen und uns durch einen historischen Rückblick ein Verständnis dafür erarbeiten, was (post)koloniale Strukturen für einen Einfluss auf die heutigen Machtkonstellationen im Welthandel haben. Wir wollen aber auch einen Blick in die Gegenwart und Zukunft werfen und uns anschauen: Wo stehen wir? Was sind Potentiale hin zu gerechteren Strukturen? Ganz im Sinne des SDG 17 (Sustainable Development Goal): Partnerschaften auf Augenhöhe zu etablieren.

 DetailsPreis
Keine Voranmeldung nötig. 1 × Mo., 20.1.2020, 18.00 – 20.00 Uhr (560005)
   Haus der Familie Raum 03, OG
Diaz Méndez, Katharina
Spende

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