Im Jahre 301 nahm König Tiridates das Christentum an. Es folgte eine lange Zeit der Eroberungen und Verfolgungen, gipfelnd in Genozid und Vertreibung der Armenier vor gut 100 Jahren. Doch die Armenier überlebten auch in der Diaspora, zusammengehalten durch die gemeinsame Sprache und ihren Glauben. Armenien ist ein Land zwischen Orient und Okzident. Die jahrhundertelangen Auseinandersetzungen mit dem persischen und osmanischen Islam haben in dem christlichen Land ihre Spuren hinterlassen. Im wieder selbstständigen Kernland Armeniens finden sich eindrucksvolle Zeugnisse der Vergangenheit - Kirchen und Klöster in einer ganz eigenen Formensprache, eingebettet in eine atemberaubende Landschaft im Angesicht des mythischen Bergs Ararat.

Im Mai 2018 sprachen die Armenier stolz von ihrer "samtenen Revolution", die Korruption und altes sowjetisches Erbe hinter sich lassen will. In diesem Reisebericht wird neben den kulturellen und kirchlichen Schätzen auch von Begegnungen der Reisegruppe berichtet.

Frieder Leube verantwortete im Mai 2018 eine 11tägige Studienreise nach Armenien.

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Keine Voranmeldung nötig. 1 × Mo., 1.10.2018, 19.30 – 22.00 Uhr (130340)
   Haus der Familie Raum 02, OG
Leube, Frieder
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